Was geschah im Juli 2015..?

Die großen Ferien sind vorüber, ein neues, kurzes Schulhalbjahr beginnt. Kurz, da im Oktober in Tansania Präsidentschaftswahlen stattfinden und die Regierung wünscht, dass alle offiziellen Prüfungen, also auch Zeugnisse, vor diesen Wahlen mit positiven Ergebnissen durchzuführen sind. Daher muss sich dieses Jahr kein Schüler vor dem Sitzenbleiben fürchten. Die Kinder, die einige Wochen bei ihren Restverwandten verbracht haben, sind wohlbehalten wieder im Kinderdorf. Für die Prüfungen wird schon wieder fleißig mit den Nachhilfelehrern gelernt.

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Besonders begehrt ist unser Computerraum. Unsere Freiwilligen, Jan und Silvan, nutzen die technischen Möglichkeiten, um Englisch zu lehren, was von den Kindern und Angestellten gern genutzt wird. In den Ferien hat Silvan alle Computer gewartet, aktualisiert und virenfrei gemacht. Vielen Dank!

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Irene, Mitglied unseres tansanianischen Boards ( 2. Bild rechts), kam mit einer amerikanischen Besuchergruppe der Universität Iringa ins Kinderdorf. Wir freuen uns immer über Gäste, die den Kindern in ihrer isolierten Lage die Welt ein Stück näher bringen.

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Ich fliege jetzt wieder bis Dezember nach Mbigili. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin. Mehr Informationen finden Sie auf

https://www.betterplace.org/de/projects/5340-kinderdorf-amani-orphan-s-home-mbigili-aohm

 

Herzliche Grüße von Ingo Lenz und dem gesamten Team

Was geschah im Juni 2015…?

Im Juni beginnen die großen Ferien. Bis auf die Schüler der Klassen vier und sieben, die sich in den Ferien auf ihre Prüfungen vorbereiten müssen, besuchen alle Kinder ihre Verwandten. Die Prüfungen wurden wegen der Präsidentschaftswahlen im Oktober vorgezogen.

Auch ist der Juni fast schon traditionell der Monat, in dem Musiklehrer Hassan von der Dhau Music Academy Zanzibar für 10 Tage Mbigili besucht, um unseren Kindern neue Choreographien, Lieder und systematischen Unterricht an Keyboard und Gitarre zu geben. Die Kinder lieben diesen Workshop.

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Ebenso feierten wir mit sechs unserer Kinder die Erstkommunion, hier eingerahmt vom neuen Fahrer David (li) und unserem Ältesten, Florian (re).

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Aus Daressalaam kam hoher Besuch: Der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Tansania, Egon Kochanke, besuchte mit seiner Familie das Kinderdorf und war sehr beeindruckt.

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Wenn dann die große Ruhe einkehrt, fahren auch diejenigen Angestellten, die in den vergangenen zwei Jahren jeden Monat etwas Geld gespart haben, gemeinsam einige Tage weg. In diesem Jahr waren es 9 Angestellte, die 3 Tage zusammen am Malawisee verbrachten.

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Wie immer gibt es auch schlechte Nachrichten: Unser neuer Fahrer David hatte einen schweren Unfall, er wurde auf der gefährlichen Hauptstraße nach Iringa von einem LKW abgedrängt und überschlug sich. Glücklicherweise wurde er nicht schwer verletzt und saß alleine im Auto. Unser treuer Suzuki, der Wagen der Gründerin Ursula Lettgen, ist nun, nach 15 Jahren, wirklich nicht mehr zu reparieren.

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Ich bin noch bis August in Deutschland, um Spenden für die Kinder und Jugendlichen zu sammeln. Im Jahre 2015 beträgt das Schulgeld, das wir für über 70 SchülerInnen der Secondary School und Studierende an der Uni (Kinderdorf, HBC, Externe), etwa 36.000 Euro. Damit finanzieren wir Bildung, die ihnen eine selbstbestimmte Zukunft ermöglicht und sie einen ihren Begabungen gemäßen Beruf finden lässt. Da dies nicht umsonst ist, ist Ihre Hilfe weiterhin dringend notwendig, damit wir diesen Kindern nachhaltig helfen können.

Unser Spendenkonto:

Kontoinhaber: Kinderdorf Mbigili Tansania e.V.
Kontonr.: 3330333030
BLZ: 32061384
Volksbank an der Niers

Für SEPA Überweisungen:
IBAN: DE41320613843330333030
BIC: GENODED1GDL

Natürlich erhalten Sie eine Spendenquittung für Spenden über 50€, wenn Sie unter „Verwendungszweck“ auch Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben.
Herzliche Grüsse von Ingo Lenz und dem gesamten Team

Was geschah im…Mai 2015?

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Im Mai gehen die Temperaturen in Mbigili merklich zurück. „Unsere“ Kobras versuchen nachts, ein warmes Plätzchen in den Häusern zu ergattern-
eine gefährliche Zeit im Kinderdorf. Gott sei Dank ist bisher noch nichts passiert.
Hausmama Semeni (rechts)wurde auserkoren, als eine NGO-Vertreterin zusammen mit der tansanianischen Ministerin für Frauen, Kinder und Gender,
Madame Simba (Mitte), deren staatliches Budget für 2016 vor dem Parlament mit vorzustellen. Leider kriegen wir davon wieder einmal nichts ab.
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Die Kinder genießen die sonntäglichen Belohnungsaktionen, wenn sie während der Woche ihre Aufgaben in den Häusern gut erledigt haben.
Ob Ausflug zum See, auf den Berg oder Ketten basteln, unseren beiden Freiwilligen fällt immer eine neue Aktion ein.
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Im Juni findet in den Schulferien der lang erwartete Musik-Workshop statt, unser Hospitant Dingi hat dafür schon mal die Trommeln repariert.

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Herbst ist Erntezeit in Mbigili- gleichzeitig werden Jungtiere geboren. „Kinderdorf“ mal anders!

 

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Um die laufenden Kosten unseres Kinderdorfes weiterhin finanzieren zu können, bin ich im Juli in Deutschland, um Spenden zu sammeln.
Falls Sie Interesse haben, in diesem Sommer ein Spendendinner mit Ihren Freunden mit zu organisieren, schreiben Sie mir doch bitte eine Mail. I.lenz@me.com
Herzliche Grüsse im Namen des gesamten Teams,

 

Ingo Lenz
www.mbigili.de

Was geschah im…April 2015?

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Im April sind Osterferien, alle Kinder kommen aus den im Land verstreuten Schulen im Kinderdorf zusammen. Wir versuchen, in den mit Nachhilfe vollgestopften Tagen einige Aktivitäten unterzubringen; so kam ein Ranger vom Ruaha Nationalpark, und erklärte den Kindern auf einem „Birdwalk“ (=Vogelbeobachtungs-Rundgang), dass Vögel doch zu mehr gut sind, als nur mit der Zwille abgeschossen zu werden. Fußballspiele mit den Kindern aus Mbigili wurden organisiert, ein Wettkampftag mit Geschicklichkeitsspielen, und vieles mehr. Diese Ferien haben allen viel Spass gemacht.
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Auch die Erwachsenen haben die Ferien und die Unterstützung der großen Kinder genutzt, um einen Fortbildungstag einzulegen: Farm- und Küchenangestellte besuchten die Kisolanza Farm, 75 km von Mbigili entfernt, um sich über professionellen Anbau von Gemüse zu informieren. Die Farm ist 40 mal größer als unser Gelände und wird seit Jahrzehnten von der jüngsten Tochter des Ghaui-Clans geleitet.

 

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Nach einjährigem Vorbereitungskurs wurden fünf unserer Kinder getauft; der Gottesdienst dauerte von 13 bis 19.30 Uhr, und im Anschluß gab es ein Festessen- eine Ziege wurde geschlachtet.

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Die Drillinge machen sich gut, nur der Erstgeborene hinkt in seiner Entwicklung etwas hinterher: Er wiegt 1 kg weniger als seine kräftigen Schwestern.
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Für all diese Kinder ist Ihre Hilfe unverzichtbar. Bitte unterstützen Sie uns weiterhin.

Im Namen des gesamten Teams,

Ingo Lenz

Was geschah im Februar und März 2015… ?

(Der Bericht konnte wegen Serverproblemen nicht früher erscheinen)

Die vergangenen Wochen im Kinderdorf waren vor allem eines: Verregnet.
Das ist gut für die Farm, allerdings hat sich dadurch ein schädlicher Pilz
eingeschlichen und unsere Austernpilzproduktion zum Erliegen gebracht. Jetzt müssen wir völlig von vorne anfangen. Drei Kälber wurden geboren, die Quarantäne wegen der Viehseuche vom September 2014 aufgehoben.

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SIEBEN neue Kinder kamen zu uns! Besonders arbeitsintensiv sind die 5 monatigen Drillinge, die jetzt mit ihrer Mutter im roten Haus wohnen, und die in ihrer Pflege von den Hausmamas unterstützt wird. Nach anfänglichen Gesundheitsproblemen haben sie sich toll entwickelt. Gloria, 1, leidet wie ihre Schwester Upendo an der sog. Mondscheinkrankheit. Sie darf ihr Leben lang nicht ins Tageslicht, und wird im grünen Haus wohnen und leben.

Auch Moses, ein dreijähriger Junge, von Narben gezeichnet durch die Misshandlungen seiner Restfamilie, ist aufgetaut. Er schlägt zwar noch jeden, der es wagt, sich beim Essen neben ihn zu setzen, aus Furcht, der oder diejenige könnte ihm das Essen wieder wegnehmen, aber sonst macht er sich. Nur Schuhe und Strümpfe mag er nicht tragen- egal bei welchem Wetter. Und langsam lernt er auch Kisuaheli, bisher hat er nur die Stammessprache Hehe kennengelernt. Anna, 6, und Kuruthum, 15, haben sich ebenfalls gut eingelebt und wir hoffen, dass sie ihre bisherigen Erlebnisse bei uns verarbeiten können.

Seit Anfang Februar haben wir Gäste aus Deutschland, Marlies Hoesemans und Heidrun Hartmann-Blath haben unsere Buchhaltung geprüft und für korrekt befunden, und Paten aus Schaephuysen haben ihr Patenkind besucht.

Eine willkommene Unterstützung für unsere beiden Freiwilligen Jan und Silvan, die Kinder mit zu beschäftigen. Alle Gäste waren von dem Selbstbewußtsein, der Offenheit und der Neugier der Kinder sehr beeindruckt.

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Am 21. März fand in Iringa der erste Farmer`s Markt statt, auch das Kinderdorf hatte, durch Levina und Noel vertreten, einen Stand. Dort wurden Produkte von unseren Kid`s Clubs und unserer Farm verkauft.

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Ostern ist in Tansania ein wichtigerer Feiertag als Weihnachten, die Kinder
haben Ferien, und jeden Tag geht man zum Gottesdienst. Im Kinderdorf gab es
am Ostersonntag tolles Essen ( = Fleisch), und die Kleinen haben Ostereier gesucht.

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Auch unseren Home Based Care-Kindern wurde ein kleines Geschenk zu der monatlichen Grundversorgung überreicht.

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Insgesamt sind noch 9 Kinder ohne Schulpatenschaft. Es kostet monatlich soviel wie ein Restaurantbesuch, einem Kind so eine Zukunft zu schenken.
Informationen dazu finden sie hier auf der Homepage unter dem Stichwort Helfen.

Herzliche Grüsse von Ingo Lenz und dem gesamten Team

Was geschah im….Januar 2015?

Im Januar kamen die meisten Kinder aus den Ferien, die sie bei ihren noch lebenden Verwandten verbracht haben, zurück. Die weihnachtliche Bescherung wurde nachgeholt. Jedes Kind hat sich über sein Geschenk gefreut und es direkt den anderen Kindern präsentiert. Anschließend gab es Süßigkeiten, Rosella und Popcorn.

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Unser Team hat einen neuen Fahrer: Ernest hat nicht nur Social Work studiert, sondern auch 6 Monate auf einer großen Milchfarm gearbeitet. Das ist praktisch, denn so kann er, wenn er keine Fahrten absolvieren muss, bei Home Based Care genauso mit Rat und Tat helfen, wie Richard bei den Kühen.

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Eine Gruppe von 10 HBC-Familien hat begonnen, auf von uns zugeteilten Parzellen Gemüse anzubauen, welches wir ihnen abkaufen werden. So wird eine der Maximen des Kinderdorfs auch auf diesen Bereich übertragen: Hilfe zur Selbsthilfe, anstatt herumzufahren und Sachspenden zu verteilen. Langfristig wollen wir das nur noch bei denjenigen machen, die nicht mehr selber arbeiten können.

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Auch Jesaja möchte am liebsten schon mithelfen!

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Der Landwirtschaft tut der viele Regen gut. Leider sind unsere Dächer dem heftigen Regen nicht immer gewachsen, sodass wir viele der selbstgebrannten Dachpfannen ersetzen müssen.

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So beginnt wieder ein neues Jahr im Kinderdorf, der Alltag hat uns wieder. Vielen Dank für Ihre fortlaufende Unterstützung und herzliche Grüsse von

Ingo Lenz und dem gesamten Team