Einladung zum Spendendinner in Alpen-Veen

Spendendinner Veen, Mbigili, Schippers

Am 05.06.2014 um 18:00 Uhr findet auf dem Spargelhof Schippers in Alpen-Veen ein Spendendinner zu Gunsten des Kinderdorfes Mbigili in Tansania statt.

Ingo Lenz, der Leiter unseres Kinderdorfes, wird persönlich anwesend sein und über die aktuelle Situation in Mbigili berichten.

Außerdem erwartet Sie ein zünftiges Spargelbuffet, ein unterhaltsames Rahmenprogramm und ein Angebot an selbstgemachten Holzarbeiten.

Um Anmeldungen bitten wir telefonisch oder per Mail unter:

Tel.: 02802-5459 (Mo-So von 8:00-20:00 Uhr)

Email.: info@Mbigili.de

Oder bei allen Vereinsmitgliedern.

 

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

 

Was geschah im April 2014.. ?

 

Die Ernte beginnt. In diesem Jahr war die Regenzeit lang und heftig. Die einzige Straße von Dar es Salaam, die zu uns führt („AIDS_Highway“) war so stark überflutet, das tagelang kein Verkehr von der Küste ins Binnenland gelangen konnte. Darunter hatten auch unsere Gäste zu leiden, die zum Teil für die achtstündige Busfahrt 20 Stunden brauchten, um ins Kinderdorf zu gelangen.

Sponsoren aus Berlin, die sich ansahen, was aus ihren Spendengeldern wurde (zB der Tiefbrunnen, die Maxihäuser, Stromleitungen), genossen die Zeit mit den Kindern ebenso wie Basti, unser IT- Manager, der zu Ostern mit den Kindern auf Eiersuche ging (hier waren die „Eier“ allerdings Haribotütchen.)

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Basti Ostern

Jetzt sind wir damit beschäftigt, Tomatensoße herzustellen und dauerhaft zu konservieren, Honig zu ernten, Käse zu machen…

3-Tomato

Von der guten Ernte profitieren leider lange nicht alle Anwohner Mbigilis. Die wenigsten können sich ein eigenes Stück Land leisten und sind auf seltene Jobs als Tagelöhner angewiesen. Diese Familie hat ihren Vater und Ernährer an AIDS verloren, übrig bleiben drei Witwen, alle HIV positiv, und 6 Kinder. Da von den drei Frauen zwei krankheitsbedingt nicht arbeiten können, haben sie sich an Mama Semeni von unser Home Based Care (HBC)- Programm gewandt.

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Ein Grund für die hohe Verbreitung von HIV in unserer Region ist auch: Pombe. Das selbstgegorene, starke Bier wird aus Mais gewonnen und kostet nur einige Cents. Die Produktion läuft in diesen Wochen auf Hochtouren.

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Die Versuchung, sich das harte, entbehrungsreiche Leben auf unterstem Niveau schön zutrinken, ist also groß. Und verständlich.

Hier ein Blick in das Haus und auf den gesamten Besitz einer Witwe aus unserer Nachbarschaft.

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Daher bitte ich Sie, uns auch weiterhin mit Ihren Spenden auf unser

Vereinskonto: Kinderdorf Mbigili, Kto-Nr. 333 0 333 0 30, BLZ 320 613 84, Volksbank an der Niers, zu unterstützen. Nicht nur für den Ausbau von HBC, auch für die weitere, kostenintensive Erziehung/Bildung unserer Kinder, um später diesem Teufelskreis der Armut zu entkommen. Es gibt noch Patenschaften für 30 Euro pro Monat!

Ich bin die nächsten drei Monate in Deutschland, um ebenfalls Spenden zu sammeln. Wenn Sie mich dabei unterstützen wollen, freue ich mich über mails an ingolenz@gmx.net. Auch sind für unsere Mitarbeiter und Secondary School-Schüler immer gebrauchte Handys, Tablets und Laptops eine tolle Spende, die ich dann gern nach Mbigili überführen werde.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in uns,

 

Ingo Lenz und dem gesamten Team des Kinderdorfes.

 

Was geschah im März 2014….?

Liebe Freunde des Kinderdorfes Mbigili,

 

Der März im Kinderdorf stand im Zeichen des Handwerks. Unsere Gäste Lambert und Heiner aus Rheudt brachten ihr ganzes technisches und gestalterisches Know-How mit, um kleinere und größere Reparaturen im Kinderdorf zu erledigen. So wurden z.B. mit vereinten Kräften ein Solar-Obsttrockner gezimmert und das Kuhstalldach sturmsicher gemacht.

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Das nächste reparaturbedürftige Objekt dürfte unser erst im letzten Monat gebauter Grill sein, den die Kleinen zur Zeit auseinandernehmen, um ihn als Taxi zweckzuentfremden.

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Die Kinder ernteten den Lohn ihrer Arbeit auf ihren eigenen Feldern und bereiteten diese mit neuer Aussaat auf eine zweite Ernte vor, da in diesem Jahr die Regenzeit lang genug dafür zu sein scheint.

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Dank einer großzügigen Spende konnte Mama Semeni (li) dem 16jährigen Alex, der an Kinderlähmung leidet, einen Rollstuhl im Rahmen von Home Based Care spenden. Er war seiner Mutter (re.) zum Tragen zu schwer geword       en. Leider ist auch hier die Nachfrage nach Rollstühlen größer als unsere Mittel, diese bereitzustellen.

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Natürlich blieb noch genug Zeit für Spaß und Spiel. Sebastian und Aydin (Foto) aus Berlin ließen sich von unseren Kindern mitreißen. Als absoluter Knüller entpuppten sich Wasserbomben.

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Herzliche Grüße von Ingo Lenz und dem gesamten Team des Kinderdorfes.

Was geschah im Februar 2014..?

Liebe Freunde des Kinderdorfes Mbigili,

bei meiner Rückkehr ins Kinderdorf fiel mir zunächst auf, wie grün alles geworden ist. Die Regenzeit macht in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre, unsere Ernte verspricht sehr gut zu werden.

Im Kinderdorf sorgen in diesem Monat viele Gäste aus Deutschland für Abwechslung. Zunächst organisierte Klaudia Schmitz vom Vorstand unseres Vereins zusammen mit unserer Home Based Care – Mama Semeni und den entsprechenden Bürgermeistern in den umliegenden Dörfern Informationsabende für Frauen zum Thema Geburtenkontrolle, Hygiene und Gewalt in der Ehe. Diese Begegnungen, die vielen Frauen zum ersten Mal Gelegenheit gaben, auf einem „offiziellen“ Forum ihre Geschichte zu erzählen, wurden gut angenommen und Klaudia und Semeni freuten sich über das positive Feedback.

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Unsere Kinder wurden dann von ihr zu einem Ausflug auf einen Campingplatz eingeladen und genossen den Tag in vollen Zügen.

 

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3Eine Reisegruppe aus Hamburg und Berlin machte 3 Tage Station bei uns und Sharam, Gastronom aus Hamburg, brachte den Köchinnen und Kindern unter viel Gejohle „Kartoffelpuffer mit Mangochutney“ bei, eine willkommene Abwechslung unseres Speiseplans.

 

 

 

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Einen traurigen Abschied konnten wir durch die Kombination mit einer dieser Willkommensparties entschärfen: Unser Freiwilliger Christoph, der sich 18 Monate lang um unsere Kinder und als Lehrer um die Grundschule in Mbigili gekümmert hatte, flog wieder zurück nach Deutschland. Er hinterlässt zahllose gebrochene (Kinder)-Herzen und große Fußstapfen für unsere nächsten Freiwilligen!

 

 

 

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Wie in jedem Jahr kam Marlies Hoesemans, ebenfalls vom Vorstand, um unsere Bücher zu prüfen. Sie hatte nichts zu beanstanden, was sie dem tansanianischen Board (Aufsichtsrat) sogleich mitteilte.

 

 

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Wenn Sie Ihre Spenden auch uns anvertrauen möchten, damit wir den Waisenkindern dieser Region durch Bildung eine Zukunft geben können, freuen wir uns über eine Überweisung auf das Konto

 

 

 

 

Kinderdorf Mbigili Tansania e.V.
Kontonr.: 3330333030
BLZ: 32061384
Volksbank an der Niers

Für SEPA Überweisungen:
IBAN: DE41320613843330333030
BIC: GENODED1GDL

 

Herzliche Grüße von Ingo Lenz und dem gesamten Team des Kinderdorfes.

Was geschah im…Januar 2014?

Ingo Lenz ist zur Zeit in Deutschland, um vom Leben im Kinderdorf zu berichten und Spenden für das Kinderdorf zu sammeln. Der Dezemberbericht stammte daher von Kathrin, die als Englischlehrerin in der Grundschule in Mbigili arbeitet.

Jetzt im Januar berichtet Laura aus dem Kinderdorf. Sie arbeitet in unserem Kindergarten:

 

Ein neues Schuljahr fängt an, und so gibt es auch bei meiner Arbeit im Kinderdorf einige Veränderungen. Dadurch, dass unsere 4 ältesten Kindergartenkinder (Asnat, Baraka, Agripina und Theresia) in die erste Klasse gekommen sind, bleiben mir jetzt die Allerkleinsten: Harriet, Arnold, Savio (alle 2), dann Mwaka und Anna (beide ca. anderthalb) und dann die Knirpse Consolata und Jenny, die jetzt auch schon fester Bestandteil der Gruppe und jeden Tag dabei sind. Jenny kann gerade laufen und Conso übt sich auch schon ab und zu darin.

Somit fällt für mich die Schwierigkeit weg, sowohl die großen Coolen, als auch die kleinen Krabbler und Quatscher in einer Gruppe zu beschäftigen. Dafür ergeben sich neue Herausforderungen, was zum Beispiel das Windelwechseln mit einschließt. Außerdem werde ich mir für die Kleinen jetzt noch mal ganz neue Spiele und Aktionen überlegen, weil viele zu klein für etwas wie Memory sind oder Angst vor den Tieren auf der Farm haben. Das klappt bis jetzt jedoch alles sehr gut, die Kinder hören auch einigermaßen auf mich und haben sich l
angsam an die Struktur gewöhnt, die ich versuche, ihnen zu geben.
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Das bedeutet: Wir fangen morgens erst mal mit singen, toben, hüpfen, klatschen oder tanzen an, setzen uns dazu meist in einen Kreis und üben oft gleichzeitig zählen. Danach spielen wir frei. Das heißt, dass ich Spielzeug, Handpuppen oder Malsachen mitbringe und sie spielen lasse, was sie wollen. Manchmal nehme ich Bilderbücher mit und lese ihnen vor oder zeige ihnen die Bilder und lasse sie erklären, was sie darauf sehen. Oder wir gehen draußen spielen oder besuchen die Tiere, was mit den kleinen Kindern noch mal viel länger dauert, als mit den größeren vorher, weil allein der Weg dorthin dann so lang wird! Am Ende räumen wir alle zusammen auf und singen noch ein Abschlusslied, bevor die Kinder gehen.

 

 

 

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Mir macht der Kindergarten nach wie vor sehr viel Spaß, ich verstehe mich sehr gut mit den Kindern, was aber nicht ausschließt, dass sie auch mal vor der Tür im Time-out sitzen, wenn sie frech waren oder sich nicht entschuldigen.

 

Soweit der Bericht von Laura. Ingo Lenz wird Anfang Februar wieder nach Mbigili reisen.

 

Laura, Kathrin und Christoph, sowie das gesamte Team grüßen aus Mbigili